Heft 12

Demenz und Medien

Heftverantwortung:  Anja Hartung-Griemberg, Bernd Schorb & Dirk Medebach



Die Angst vor dem Vergessen ist eine der großen existentiellen Ängste des Menschen. Sie ist eine Angst, die sich nicht zuletzt im Krankheitsbild der Demenz konkretisiert. In den Medien wird diese Schattenseite des langen Lebens längst exponiert diskutiert. Vor allem die sozialpolitischen, ökonomischen und zivilgesellschaftlichen Herausforderungen, die sich nicht zuletzt durch den anhaltenden Mangel an Pflegekräften und der wachsenden Löcher in den Renten-, Gesundheits oder Pflegekassen stellen, erfahren eine hohe mediale Aufmerksamkeit. So ist es nur naheliegend, dass sich auch die Zeitschrift „Medien & Altern“ mit einer Schwerpunktausgabe dieses Themas annimmt. Die Beiträge des Heftes umfassen ein breites Spektrum des Konnex Demenz und Medialität – seine thematische Verhandlung im zeitgenössischen Film sowie in den medizinischen Diskursen der Gegenwart bis hin zu konkreten Modellprojekten, die einerseits Möglichkeiten der Aktivierung von Erinnerung aufzeigen und andererseits Anregungen für eine mediale und mithin künstlerische biografische Auseinandersetzung bieten.