DR.PHIL. ANJA HARTUNG


PROF.BERND SCHORB


PROF.HARTMUT WARKUS


ALFONS AIGNER


DANIEL DIEGMANN


WOLFGANG REISSMANN


SEBASTIAN RING


PROF. URSULA LEHR


PROF. HANS-DIETER KÜBLER




PROF. DAGMAR
HOFFMANN







PROF. CLEMENS SCHWENDER


PROF. BURKHARD SCHÄFFER
 


CLAUDIA KUTTNER





ERIK WOLF




DANIEL FOCHTMANN

Schmolling

JAN SCHMOLLING


MITGLIEDER  
   

DR. PHIL. ANJA HARTUNG
Vorsitzende

Vertretung einer Professur am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung des Institutes für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig

Dr. phil. Anja Hartung (Vorsitzende) beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit dem Thema ‚Medien und höheres Lebensalter‘. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die empirische Exploration des Medienhandelns älterer Menschen und der mediatisierten Rahmenbedingungen des Alter(n)s in zeitgenössischen Gesellschaften. Zu ihren Aktivitäten zählt die Realisierung empirischer Forschungsprojekte (z.B. 2001: 'Das Fernsehen in der Lebenswelt älterer Menschen' oder 2009: ‚Neue Medien und ältere Menschen’) die Organisation von Fachtagungen (z.B. 2009: DGPuk Fachgruppentagung zum Thema in Erfurt), die Veröffentlichung wissenschaftlicher Fachbeiträge (z.B. die Herausgabe eines international angelegten Sammelbandes) sowie die Betreuung und Koordinierung der AG 'Erwachsenen-und Senior/innbildung' im Rahmen der Initiative 'Keine Bildung ohne Medien!' Seit September 2007 habilitiert Frau Hartung zum Thema 'Medien in Prozessen biografischer Selbstreflexion im höheren Lebensalter'.

Die Internetpräsenz von Anja Hartung finden Sie hier.

PROF. DR. BERND SCHORB
Stellvertretender Vorsitzender

Professor am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung
Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig

 
Prof. Dr. Bernd Schorb beschäftigt sich in Forschung, Praxis und Lehre mit dem Thema ‚Medien und höheres Lebensalter‘. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen zum einen die empirische Erforschung des Medienhandelns älterer Menschen und zum anderen die Entwicklung theoretischer Perspektiven und Ansätze für eine Medienkompetenzförderung im höheren Alter. Zu seinen vielfältigen Aktivitäten zählen die Realisierung empirischer Forschungsprojekte (z.B. 2009: ‚Neue Medien und ältere Menschen’), die Entwicklung, Umsetzung und wissenschaftliche Begleitung pädagogischer Modellprojekte (z.B. seit 11/2009 die Etablierung einer Online-Community Leipziger Senior/innen), die Organisation von Fachtagungen sowie die Veröffentlichung zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge (z.B. die Herausgabe eines international angelegten Sammelbandes).
 
Die Internetpräsenz von Bernd Schorb finden Sie hier.

PROF. DR. HARTMUT WARKUS (1949-2011)

Professor am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung
Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig


 
Prof. Dr. Hartmut Warkus beschäftigte sich viele Jahre in Forschung, Praxis und Lehre mit mediendidaktischen Fragestellungen und hier insbesondere der Bedeutung der Neuen Medien für Lehr-und Lernarrangements. In diesem Zusammenhang hat er zahlreiche Modellprojekte entwickelt und umgesetzt, die auf einen verständigen und kompetenten Medienumgang zwischen den Generationen zielen. Exemplarisch hierfür ist die Gründung der 'ComputerSpielSchule Leipzig', welche die Erfahrungen, Interessen und Anliegen unterschiedlicher Generationen über das gemeinsame Erkunden von ComputerSpieleWelten an einem (Lern-)Ort zusammenführt. Mit seinem Tod haben wir nicht nur unserer Geschäftsführer, sondern gleichsam einen hoch geschätzten Mitstreiter verloren. Hartmut Warkus war ein herausragender Pädagoge und Wissenschaftler, der sich stets engagiert für den Verein ‚Gesellschaft, Altern, Medien e.V.’ eingesetzt hat. In seinem Sinne weiterzuarbeiten und sein Werk fortzuführen, wird uns eine Ehre und Pflicht sein. Hartmut Warkus wird von uns vermisst, aber nicht vergessen. Er lebt weiter in dem, was er geschaffen hat, und in den Menschen, denen er zur Seite gestanden ist.
ALFONS AIGNER
Gründungsmitglied

Unternehmer

  
Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Arbeit als Unternehmer interessiert Alfons Aigner das Thema 'Alter(n) und Medien' vor allem in seiner Verflechtung mit der Konstitution von Berufsbiografien in zeitgenössischen (Erwerbsarbeits-) Gesellschaften. In seinem Dissertationsprojekt “Altern von Akteuren in Unternehmerdynastien unter Berücksichtung der eigenen und der familialen Medienpräsenz im Kontext zur Familiengschichte” untersucht er die Bedeutung medial konstituierter Alter(n)sbilder für die individuelle biografische Reflexion von Unterneher/innen auf das eigene Alter(n).
 
Die Internetpräsenz von Alfons Aigner finden Sie
hier.

DANIEL DIEGMANN, M.A.
Gründungsmitglied

Erziehungswissenschaftler und Politologe. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Leipzig

Neben der praktischen Medienarbeit mit älteren Menschen interessiert sich Daniel Diegmann vor allem dafür, wie und in welchen Institutionen gesellschaftliches Wissen über das Alter(n) entsteht, welche Rolle die Massenmedien in diesem Zusammenhang spielen, wie sich ältere Menschen dieses Wissen aneignen und in ihren Alltag und in ihr Alltagswissen integrieren und auf welchem Weg dies Wissen wiederum konstitutiv für das Handeln älterer Menschen wird.
Erst die Beschäftigung mit diesen Problemfeldern erlaubt es abzuschätzen, inwieweit auch partizipative Medienpraxisprojekte es ermöglichen, ältere Menschen in ihrer Emanzipation zu unterstützen und gesellschaftliche Wissensbestände über das Alter(n) zu pluralisieren. Daniel Diegmann begleitet zurzeit in Leipzig einei Gruppen älterer Menschen im Rahmen von Medienpraxisprojekten. Ziel dieser Projekte ist es, nicht allein individuelle Fertigkeiten in der Nutzung digitaler Medien zu erwerben, sondern vor allem auch durch kreative Medienprodukte in die Öffentlichkeit zu wirken und damit das oft stereotype Bild vom älteren Menschen in der Gesellschaft zu vervielfältigen.

Die Internetpräsenz von Daniel Diegmann finden Sie hier.

WOLFGANG REISSMANN, M.A.
Gründungsmitglied

Kommunikations- und Medienwissenschaftler. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Medien und Kommunikation am Medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen.

Wolfgang Reißmann interessiert sich für die mediale Darstellung älterer Menschen, deren Medienhandeln sowie intergenerative Fragestellungen. Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Medien und höheres Lebensalter“ (2009, VS Verlag für Sozialwissenschaften). In seiner Zeit an der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig hat er gemeinsam mit Anja Hartung, Bernd Schorb und engagierten Studierenden ein Forschungsseminar zur Medienaneignung und zur medienpädagogischen Praxis mit älteren Menschen realisiert. Derzeit forscht er zur Selbstpräsentation von Jugendlichen in sozialen Onlinenetzwerken. Bislang sind ältere Menschen hier noch eine Minderheit. Schon heute ist jedoch abzusehen, dass sich Medienumgangsweisen wandeln und die älteren Generationen sich auch das Mitmachnetz aneignen und kultivieren werden. Hier entsteht ein neues, kommunikations- und medienwissenschaftlich wie gesellschaftspolitisch relevantes Forschungsfeld: Werden „altershomogene Inseln“ entstehen? Oder der generationsübergreifende Dialog gestärkt? Wie kommunizieren und interagieren Alte und Junge im Social Web? Wie prägen sie einander? Welche Konsequenzen hat es, wenn generationsspezifische Medienpraxiskulturen aufeinander treffen?

Die Internetpräsenz von Wolfgang Reißmann finden Sie hier.

SEBASTIAN RING

Medienpädagogischer Referent am JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München.

In den Jahren 2007 und 2008 initiierte er mit storypodcasting und in dessen Folge ab 2010 Generationen im Dialog (siehe Rubrik Projekte) die ersten generationenübergreifenden Projekte des JFF.

Zielsetzung dieser Praxis ist, durch aktive und kreative Medienarbeit Beiträge zur Förderung von Medienkompetenz bei beiden Generationen zu leisten und zudem Anlässe für den Dialog zwischen den Generationen zu geben - face to face, aber auch mittels der Potenziale medialer Kommunikation.

Die Internetpräsenz von Sebastian Ring finden Sie hier.

PROF. DR. URSULA M. LEHR emeritiert

Professorin für Alter(n)sforschung, Gerontologie in Köln, Bonn und Heidelberg
 
Im Rahmen ihrer langjährigen Forschungstätigkeit beschäftigte sich Ursula Lehr unter anderem mit der beruflichen Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer (insbesondere der Frau), der Lebenssituation von Frauen im Erwachsenenalter und den psychischen Entwicklungsprozessen im Alter in ihrer Wechselwirkung mit physiologischen und sozialen Veränderungen. Mit der Gründung des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg im Jahr 1986 etablierte sie das bundesweit erste Universitätsinstitut für Gerontologie. Die von Ursula Lehr immer wieder geforderte Interdisziplinarität gerontologischer Forschung verwirklichte sie 1995 mit der Gründung des Deutsche Zentrums für Alternsforschung an der Universität Heidelberg zu dessen Direktorin sie berufen wurde. Zur Umsetzung ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politische Realität hat Frau Lehr nicht zuletzt durch ihre Tätigkeit als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Jugend (1988 -1991) engagiert beigetragen.
 
Literatur von und über Ursula Lehr in der Deutschen Nationalbibliothek finden Sie
hier.

PROF. DR. HANS-DIETER KÜBLER

Professor für Sozial-, Kultur- und Medienwissenschaften
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

 
Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler hat 1991 eine der ersten umfassenden Untersuchungen zum Medienhandeln älterer Menschen in Hamburg durchgeführt und seither zahlreiche Fachaufsätze zum Thema veröffentlicht.
 
Die Internetpräsenz von Hans-Dieter Kübler finden Sie hier.




PROF. DR. DAGMAR HOFFMANN

Universität Siegen, Philosophische Fakultät, Medienwissenschaft

 
Prof. Dr. Dagmar Hoffmann engagiert sich seit einigen Jahren in den Handlungsfeldern 'Medien und höheres Lebensalter' und 'Jungsein in einer alternden Gesellschaft'. Zu ihren vielfältigen Aktivitäten zählt beispielsweise die Mitarbeit im Forschungsprojekt ‚Alltagskompetenz im Alter‘ innerhalb der Forschungsgruppe ‚Psychologische Gerontologie‘ an der FU Berlin (1995) sowie die Durchführung der Studie "Best Agers go to movie! - Kinonutzung und Kinovorlieben von über 50-Jährigen", die 2005/06 in Kooperation der HFF Potsdam-Babelsberg mit FORSA Berlin und dem Erich-Pommer-Institut (EPI) durchgeführt wurde. Ferner organisierte sie 2007 zusammen mit Prof. Dr. Wilfried Schubert an der Universität Potsdam die Tagung "Soziodemografischer Wandel - Soziale und kulturelle Konsequenzen für Jugendliche", auf der die vielfältigen Veränderungen intergenerationaler Verhältnisse Gegenstand der Diskussion waren.
 
Die Internetpräsenz von Dagmar Hoffmann finden Sie
hier.


PROF. DR. CLEMENS SCHWENDER

Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft
University of Management and Communication Potsdam (FH)

 
Prof. Dr. Clemens Schwender setzt sich in seinen Forschungsarbeiten und in der Lehre mit dem Verhältnis von Alter und Medien sowohl mit Blick auf die Darstellung von Alter als auch die Mediennutzung durch ältere Menschen auseinander. Seine Schwerpunkte liegen zum einen auf der Technik- und Medienvermittlung etwa mit Blick auf Technische Dokumentationen für Senior/innen als auch auf Alterskulturen im Film.
 
 
Die Internetpräsenz von Clemens Schwender finden Sie
hier.
PROF. DR. BURKHARD SCHÄFFER

Professor für Erwachsenenbildung / Weiterbildung
Universität der Bundeswehr München

 
Prof. Dr. phil. habil. Burkhard Schäffer arbeitet seit vielen Jahren an der Erforschung von Bildungs- und Aneignungsprozessen Erwachsener mit neuen Medien im Kontext generations-, milieu- und geschlechtsspezifischer Medienpraxiskulturen sowie den Folgen des demographischen Wandels für Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Im Rahmen eines von der Volkswagenstiftung geförderten Projekts wird an seinem Lehrstuhl zur Zeit ein Projekt verfolgt, das die Zusammenhänge zwischen Alters-, Alterns- und Altenbildern der Generation der (1954-1964 geborenen) "Babyboomer" mit deren Weiterbildungsbeteiligung untersucht.
 
Die Internetpräsenz von Burkhard Schäffer finden Sie hier.
 
CLAUDIA KUTTNER, M.A.

Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig
 
In ihrer Studienabschlussarbeit beschäftigte sich Claudia Kuttner mit intergenerativer Medienarbeit. Im Fokus ihres Forschungsinteresses stand dabei die Beziehung zwischen Heranwachsenden und ihren Lehrkräften im Kontext schulischer Medienkompetenzförderung: In verschiedenen Medienprojekten mit LehrerInnen-SchülerInnen-Gruppen untersuchte sie Potentiale und Schwierigkeiten eines intergenerativen medienbezogenen von-, mit- und übereinander Lernens in der Schule. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse realisiert sie Projekte aktiver Medienarbeit und gibt ihre Erfahrungen etwa im Rahmen von LehrerInnenfortbildungen und Elternabenden weiter. Seit 2009 ist Claudia Kuttner zudem freie Mitarbeiterin im Projektebüro ‚Dialog der Generationen‘ (Berlin).


ERIK WOLF, M.A.

Kommunikations-/Medienwissenschaftler und Erziehungswissenschaftler.
 
Erik Wolf, M.A., wurde 1977 in Rodewisch geboren. Von 2004 bis 2010 studierte er in Leipzig Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Vor seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete Erik Wolf für verschiedene Vereine und Verbände als Bildungsreferent. Außerdem ist er seit nunmehr 10 Jahren als freier Trainer in der Jugend- und Erwachsenenbildung  tätig.  Er  interessiert  sich  für  erfahrungsorientierte,  intergenerative  Lernprozesse. Lebenslanges Lernen hält er weniger für eine wirtschaftliche Notwendigkeit als vielmehr für eine banale Tatsache.



DANIEL FOCHTMANN, M.A.

Kommunikations- und Medienwissenschaftler. Selbstständiger.
 
Im Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig beschäftigte sich Daniel Fochtmann u.a. mit dem Thema „Alter(n) und Medien“. Insbesondere die intergenerative Medienarbeit ist für ihn von Interesse, dem er auch nach dem Verlassen der Hochschule 2011 weiter nachgeht.
 





JAN SCHMOLLING

Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)
 
Jg. 1959; Studium an der Hochschule der Künste Berlin (Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation). Anschließend u.a. tätig für die Berliner Festspiele und das wannseeFORUM Berlin. Seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), zuständig für die Bereiche Medienwettbewerbe, Jugendkultur und Generationendialog. Projektleiter der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfotopreis, Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen.
 
Die Internetpräsenz des Kinder- und Jugendfilmzentrums finden Sie hier.
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